Disziplinübergreifende und heterogene Studierendengruppen in soziologische Themen einzuführen ist herausfordernd, gerade wenn es um den Zugang zu sozialanalytischen Texten geht. Daher stellt sich die Frage: Wie können Studierende zu einer vertieften Auseinandersetzung angeregt werden, sodass ihre Verstehens- und Reflexionsprozesse sowie die eigenen wissenschaftlich fundierten Argumentationen in den Mittelpunkt rücken? Zum Schreiben als Erkenntnis- und Lerninstrument in sozialwissenschaftlichen Kontexten existieren Forschungen sowie Anleitungen (vgl. Elbow 2000, Kissling/Perko 2006, Bean 2011). Auch Seminardiskussionen sind ein traditionsreiches Mittel der Textdiskussion und -erschließung. Alternative Strategien, die die Reflexion von Konzept- und Textverständnis unterstützen, werden eher selten thematisiert.
Warum ist Lehrkompetenz für Studierenden überhaupt ein Thema gelten sie doch gemeinhin als Adressaten von Lehre? Peermentoring ist einfach eine gute Antwort auf die hohen Abbruchsquoten in der Studieneingangsphase.
Bedenklich wird es sicherlich dann, wenn Studierende als „Allzweckmittel“ eingesetzt werden – für einen besseren Studieneinstieg, zum schnelleren Studieren und zielstrebigeren Abschließen … dies gilt es im Blick zu behalten, denn schließlich sollen aus Studierende, die Langzeitstudierende unterstützen, nicht selbst Langzeitstudierende werden. Aber das ist ein anderes Thema. Denn das Mentoring-Progamm an der Freie Universität Berlin ist hervorragend umgesetzt.
Gute Lehre bedeutet für mich ….
Kriterien guter Lehre gibt es zu genüge. Aber woran mache ich in meinem Fach Lehrqualität und Lehrkompetenz fest? Was bedeutet für mich gute Lehre? Und woran messe ich die Güte meiner Lehrtätigkeit, gerade wenn es um nicht eindeutig Quantifizierbares geht wie Beziehungsgestaltung und Lernkultur?
Insbesondere Lehre in künstlerischen Fächern, wo Subjektivität generell eine entscheidende Rolle spielt, steht dabei vor besonderen Herausforderungen: Stil- und Machtfragen, Nähe & Distanz gilt es auszuloten. Eine spezifische Hochschuldidaktik für künstlerische Fächer ist erst im Entstehen begriffen. Das Feld ist noch recht unbestellt, umso mehr Pionierinnengeist ist gefragt.
Zum Kollektiv e.V. veranstaltet vom 3. – 5. Juli 2015 das zweite Open Air Theater Festival in Lüneburg.
Im Programm heißt es dazu:
Theaterluft schwebt über der Stadt. Bühne frei für großartige Inszenierungen aus dem ganzen Land. Lass dich verzaubern vom vielfältigen Programm: Bewundere Monologe & Ensembles, lache und leide mit Figurentheater & Performance, singe und schwinge mit Tanz & Musik. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Unter freiem Himmel. Mitten in der Stadt. Drei Tage lang. Volles Programm und tosender Applaus.
Das erste Festival war ein voller Erfolg und ich freue mich dieses Jahr als Sponsorin dabei zu sein!
Die Inszenierung zur Zeitdiagnose Individualisierung nach Ulrich Beck nimmt insbesondere das „Aufbrechen von Ligaturen“ (Ralf Dahrendorf) und die „Tyrannei der Möglichkeiten“ (Hannah Arendt) als `riskante Freiheiten´ in den Blick.
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